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27.03. Lugano zu gut für die Löwinnen - es bleibt Silber!

HC Lugano – ZSC Lions 3 : 1 (1:0, 1:1, 1:0)  Spieldetails

lugano_finale.jpg

 

Wir gratulieren den Frauen vom HC Lugano zum 3. Titelgewinn innert 4 Jahren!

 

Im Sommer schrieben wir anlässlich der beiden Freundschaftsspiele in Lugano „vom Meister lernen“. Gestern und vor einer Woche konnten die ZSC Lions Frauen lernen, wie man einen Play-off  Final gewinnt. Angeführt vom starken Duo Haggard/Muzerall – die in beiden Spielen alle 7 Lugano-Tore erzielten – spielten die Tessinerinnen immer kompakt und Jessica Müller, ihre Torhüterin, wuchs mehrfach über sich hinaus.

 

Im Spiel 2 herrschte bei den Zürcherinnen das ganze 1. Drittel eine Blockade, dass man „nur“ 1:0 im Rückstand war, lag an der Leistung von Essi Salminen die Zürich lange Zeit im Spiel hielt. Zu erwähnen ist, dass der Führungstreffer ein Eigentor war, indem ein Befreiungsschlag direkt ins eigene Tor gedroschen wurde. Je länger je besser kamen die Löwinnen zwar ins Spiel und als der verdiente Ausgleichstreffer endlich fiel, wurde er 30 Sekunden vor der Drittelspause durch eine Tändelei an der blauen Linie und das anschliessende Tor gleich wieder zunichte gemacht. Im letzten Drittel brachten Umstellungen zwar mehr Schwung ins Spiel aber es fielen keine Zürcher Tore mehr.

 

Erwähnen möchten wir die gute Spielführung durch das Trio Michaud, Drahomira und Magali.

 

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Löwinnen im Finale (zu) viel Lehrgeld zahlten und bezogen auf die ganze Saison im Finale klar unter ihrem Wert geschlagen wurden. Dieser „Wert“ der 1. Saisonhälfte bröckelte bereits im Januar (Niederlage gegen Langenthal und „nur“ knapper Sieg gegen Lugano), als nach einer langer Nati-Pause wieder ein paar Runden Meisterschaft gespielt werden durften. Und als es nach 6 Wochen Olympiapause direkt in die Play-Offs ging zeigten bereits die Spiele gegen Reinach, dass die Herrlichkeit des Herbstes vorbei war, zumal sich auch noch vor dem Beginn der Play-Offs die diesjährige LKA Top Scorerin Jaclyn Hawkins verletzte. Das Saisonziel Finalteilnahme wurde zwar erreicht und Gold wurde nie vom Team gefordert, trotzdem tut es weh, schlussendlich den Gegner im letzten Spiel der Saison jubeln zu sehen!

 

In der erst dreijährigen Geschichte der ZSC Lions in der LKA ist positiv festzuhalten, dass es auch in dieser Saison wieder ein Schritt vorwärts gegangen ist.

09/10 1. Qualifikationsrang / Silber im Play-Off 
08/09 – 2. Qualifikationsrang / Bronze im Play-Off
07/08 – 4. Qualifikationsrang / Bronze im Play-Off

Die in dieser Saison durch die Lions Frauen aufgestellten neuen Liga Rekorde während der Qualifikationsphase: 17 Siege in 18 Partien, 2,83 Punkte pro Spiel und 157:32 Toren, werden im kommenden Jahr wohl nicht mehr zu wiederholen sein, vielleicht werden dann aber auf dem Abschlussfoto die Spielerinnen fröhlicher in die Kamera lächeln.



20.03.  Im 1. Finalspiel entschieden die Standardsituationen!

ZSC Lions – HC Lugano 3 : 4 (2:0, 0:3, 1:1) Spieldetails

Trotz grosser Konkurrenz: ZSC Lions – EV Zug / 5. Spiel der ZSC Novizen Elite gegen Kloten (Gratulation zum Finaleinzug!) / Spiel um Bronze  Langenthal – Reinach / 20. Rosenstadtturnier in Rapperswil     ….     fanden 110 mehrheitlich weibliche Zuschauer den Weg nach Küsnacht. Sehr gefreut haben wir uns über das U18 Team von Stanstead, die heutigen Gegner der CH U18 und über die beiden jungen Fans und Spielerinnen Natascha Stejskal (10 J.) und Stefanie Wüest (8 J.), die beide im Nachwuchs vom EVDN spielen.

Die ZSC Lions starteten auf hohem Niveau, druckvoll und konzentriert in die Partie. Die Tessinerinnen wehrten sich nach Kräften und trugen damit auch zu einem attraktiven 1. Spielabschnitt bei. Mit der 2:0 Führung im Rücken, reduzierten die Zürcherinnen ohne erklärbaren Grund die Intensität und bauten immer mehr ab (?). Den Gästen eröffneten sich auf einmal ungewohnte Freiheiten, die sie dann zum Anschlusstor nutzen. Die erste Strafe – in der absolut fair geführten Partie – nutzten die Frauen von Lugano zum Ausgleichstreffer, nachdem zuvor Verwirrung (Matchuhr lief bereits 10 Sekunden, aber Strafe nicht! –Schiedsrichter liess Korrektur nicht zu) entstand. Wie effizient die Gäste aus dem Tessin an diesem Abend im Power Play waren zeigten sie eine weitere Minute später mit dem 3. Tor. Die nächsten 2 Power-Play’s gehörten zwar den ZSC Lions, aber sie konnten es ihren Kolleginnen aus dem Tessin nicht gleichtun. Der Ausgleich fiel dann doch noch und auch rechtzeitig um dem Spiel noch eine Wende zu geben,  aber das neu formierte Luganeser Sturmduo Haggard/Muzerall entwischte und erzielte aus einer 2:1 Situation heraus die erneute Führung, die dann bis zum Spielende Bestand hatte.

Die Drittelsresultate: 2:0 – 0:3 – 1:1 sind ein Spiegelbild davon, welches Team in welchem Drittel an diesem Abend den Ton angegeben hat. Das Nachlassen der Leistung der Löwinnen im 2. Drittel ist mit etwas zeitlichem Abstand betrachtet immer noch unerklärlich. Wie auch immer, die Löwinnen werden in den kommenden 60 Minuten in Lugano alles dafür tun, damit Sie werte Leserin und Leser am kommenden Sonntag, 28. März 2010  – 18.30 Uhr in Küsnacht eine „Belle“ um den CH-Meistertitel bei den Frauen miterleben dürfen.

 

 

13.03.  Die GCK Lions bleiben dran - Showdown II steht bevor

GCK Lions – HC Trois Chêne 10:1 (3:0, 3:1, 4:0) Spieldetails

Die Ausgangslage für das dritte Aufstiegsspiel zur LKB war für die Löwinnen klar: Sie mussten gegen die Genferinnen des HC Trois Chêne mit mehr als fünf Toren Differenz siegen. Denn nur so konnten sie sich die Aufgabe für das kommende vierte und letzte Spiel etwas vereinfachen: Nämlich so, dass gegen den EHC Napf ein Sieg mit einem einzigen Tor Unterschied für den Aufstieg in die LKB reichen würde.

Doch hätte, wäre und würde waren bekanntlich Brüder - und deshalb musste zuerst einmal der Sieg gegen die Genferinnen her. Die GCK Lions starteten mit zwei Linien und viel Tempo ins Spiel und setzten mit zwei Toren in den ersten dreieinhalb Spielminuten gleich einmal eine erste Duftmarke. Nadja Hochuli sorgte mit ihrem zweiten Treffer des Spiels (am Ende waren es gleich deren vier für die 19-Jährige) in der 20. Minute für den ersten Pausenstand.

Die Löwinnen waren auf Kurs, trotzdem mussten noch mehr Tore folgen. Hochuli begann das zweite Drittel, wie sie das erste beendet hatte - nämlich mit einem Tor knapp zwei Minuten nach Wiederanpfiff. Es folgte eine torlose «Durststrecke» von zehn Minuten, ehe Severine Hendry und Dominique Vining mit einem Doppelschlag innert 47 Sekunden für die Erhöhung des Spielstandes auf 6:0 besorgt waren. In der 36. Minute nutzten die Frauen des HC Trois Chêne ihre erste wirkliche Chance und erzielten den Ehrentreffer.

Im letzten Drittel liessen die GCK Lions Frauen dann wieder nichts mehr anbrennen und sorgten mit vier weiteren Toren für einen komfortablen Vorsprung in Sachen Torverhältnisvergleich mit dem EHC Napf. Gegen die Bernerinnen kommt es nun am nächsten Sonntag, 21. März (18 Uhr, Nationales Sportcenter Huttwil) zu einem Showdown, wobei die Zürcherinnen einen Sieg in der regulären Spielzeit benötigen, um in die LKB aufzusteigen. Es wird ein hartes Stück Arbeit für die Löwinnen, ging doch das Hinspiel gegen denselben Gegner knapp (2:3) verloren. Die GCK Lions Frauen haben diese Saison jedoch bereits einmal Nervenstärke in einem Showdown bewiesen, als sie sich im letzten Meisterschaftsspiel gegen den HC Chiasso mit 7:3 den Gruppensieg in der LKC1 sicherten.

 

13.03.  Saisonziel erreicht, die ZSC Lions sind im Finale!

SC Reinach – ZSC Lions 2:3 (0:2, 0:0, 2:1) Spieldetails

waidacher_isabel_darin_k.jpgsalminen_essi_darin_xk.jpgDie Löwinnen haben ihr Saisonziel bereits erreicht und stehen im Play-Off Finale. Dies ist gleichbedeutend mit – mindestens – der Silbermedaille. Der Weg dorthin, war an diesem Samstag wie erwartet steinig, trotz einer von beiden Teams fair geführten Partie.

Nach gutem Beginn und einer 2 Tore Führung durch Chrigi Meier und die junge Isabel Waidacher (links - 15 J.) erarbeiteten sich die Löwinnen auch im 2. Drittel viele Chancen aber es fielen keine weiteren Tore mehr. Mit jedem Reinacher „Save“ steigerte sich Sarina Köppel und ihre Vorderleute und der Glaube der Aargauerinnen an eine Überraschung wuchs mehr und mehr. Hätten nur 1-2 Pucks den Weg ins Reinacher Tor gefunden, das Spiel wäre frühzeitig entschieden worden. Die Reinacherinnen waren in dieser Zeit immer durch Konterangriffe brandgefährlich und stellten die Zürcher Verteidigung und Essi Salminen (rechts - 21 J.) im Tor mehrfach auf die Probe. In der 45. Minute kam Bewegung in die Pattsituation als Aline Heiz entwischte und ein herrliches Tor erzielte. Die Lions Frauen versuchten sofort zu reagieren und verstärkten ihre Angriffe. Doch das Drehbuch sah eine weitere Dramatik vor: rund 8 Minuten vor dem Ende glich Olympionikin Anja Stiefel die Partie aus! Nun wurde das Heimteam mit jeder Minute stärker und die Beine der Zürcherinnen schwerer ... würde die Partie endgültig kippen?

Eine 2 Minuten Strafe gegen das Heimteams brachte in der 58. Minute mit einem Power-Play das erhoffte Tor durch Suski Nimelä und die endgültige Entscheidung zu Gunsten der Lions. Die Zürcherinnen haben sich zwar wie von vielen erwartet gegen Reinach durchgesetzt, aber die Frauen um Trainer Christoph Schaerer machten in den ganzen 120 Spielminuten nie Geschenke, hatten ein grosses Kämpferherz und gaben niemals auf! - BRAVO!

Die Zürcher Löwinnen haben das im Herbst definierte Saisonziel erreicht, was aber nicht heisst in den kommenden 2-3 Finalpartien auszuruhen. Selbstverständlich werden die ZSC Lions Frauen alles versuchen auch das letzte Spiel der Meisterschaft zu gewinnen ;-) ... Es ist aber auch festzuhalten, dass Lugano und Langenthal zweimal hintereinander im Finale standen und beide sehr genau wissen, wie man eine Meisterschaft gewinnt. Zudem hat der DHC Langenthal in diesem Jahr eine beeindruckende Serie hingelegt und dabei auch die Zürcherinnen besiegt. Die Frauen vom HC Lugano hingegen haben sich kontinuierlich gesteigert und für die Play-Offs ihre langjährige Top Scorerin Carly Haggard (CAN) wieder ins Kader genommen.

Am Sonntag um 22.15 Uhr d.h. nach der 3. Partie in Langenthal wird bekannt sein, welches der beiden Teams der Final-Gegner der ZSC Lions Frauen am Samstag 20. März – 19.30 Uhr in der KEK in Küsnacht/ZH sein wird. Wir würden uns sehr freuen wenn auch möglichst viele Zuschauer das Finalspiel besuchen würden.

 

07.03.  Nach Arbeitssieg erster Sieg in einem Play-Off Halbfinale!

ZSC Lions – SC Reinach – 7:2 (2:0, 3:1, 2:1) Spieldetails

meier_christine_darin_xk.jpgniemela_susanna_darin_xk.jpgDas Schlussresultat täuscht, es war kein einfaches Spiel für die Löwinnen gegen ein bis zum Schluss aufsässiges Team aus Reinach. Die 6 Wochen Pause ohne Ernstkampf war am Anfang beiden Teams deutlich anzumerken. Eine feine Einzelleistung von Christine Meier (links - 23 J.) gefolgt 8 Minuten später durch den Treffer von Susanna Niemelä (rechts - 21 J.) sorgte früh für genügend „Luft“ bei den Zürcherinnen und für die 2:0 Pausenführung.

Der Staff von Reinach fand in der Pause die richtigen Worte und die Frauen aus dem Aargau zeigten eine heftige Reaktion. Daraus resultierte zuerst eine Penalty Strafe – welche Larissa Friant im Zürcher Tor – souverän vereitelte, kurz darauf fiel aber dann doch noch der Anschlusstreffer (24. Min.). Würde das Spiel nun einen ähnlichen Verlauf nehmen, wie im November in Bäretswil, als sich die Zürcherinnen nach einer 3:0 Führung schlussendlich zum 6:5 Sieg zitterten? Amanda Shaw mit einem „Knaller“ von der blauen Linie und Steffi Kühne die eine schöne Power-Play Variante abschliessen konnte, gaben die Antwort. Zwei weitere Tore von Chrigi Meier jeweils auf Pass von Suski Niemelä und Katrin Nabholz, schienen den Match zu entscheiden. Aber eben, wie erwähnt, die Gäste angeführt durch das Trio Häfliger / Stiefel / Riechsteiner gaben nie auf und realisierten 10 Min. vor Schluss sogar den verdienten Anschlusstreffer.

Dieser „Shorthander“ zeigte, dass die Reinacherinnen unabhängig vom Spielstand nie aufgegeben haben und bis am Schluss an ihre Chance glaubten. Das Spiel in Reinach am kommenden Samstag (13.30 Uhr) wird von den Löwinnen nochmals alles abverlangen, wollen sie ein drittes Spiel vermeiden.

Erwähnenswert:

- das Frauentrio Michaud, Kallai und Loretan lösten ihre Schiedsrichteraufgabe gut und diskret.

- Christine Meier (3 Tore, 3 Assists) und Susanna Nimelä (1 Tor, 5 Assists) erzielten je 6 Punkte.

- die Löwinnen konnten zum 1. Mal seit dem Aufstieg in die LKA eine Halbfinalpartie zu ihren Gunsten entscheiden - BRAVO! 

->Zeitungsbericht zum Spiel (Tages Anzeiger)

 

07.02.  Die GCK Lions erreichen den Cupfinal!

GCK Lions - Lady Dragons Basel – 5:0 (0:0, 0:0, 5:0) Spieldetails

Zugegeben, mit Ruhm bekleckerten sich die Löwinnen im Halbfinal der zweiten Stärkeklasse des Swiss Women's Cup nicht. Gegen den Gruppenzweiten der LKC2 hatten die GCK Lions 40 Minuten lang Mühe, ihr Spiel aufzuziehen. Es fehlte an Tempo und insbesondere auch an Kaltblütigkeit. Die Basler Torhüterin konnte denn auch in den ersten zwei Dritteln alle Schüsse des Heimteams parieren - wenn auch hin und wieder mit etwas gar viel Glück.

Nach zwei Dritteln, in denen man den LKC1-Gruppensieger kaum wiedererkannte, besannen sich die Löwinnen dann doch noch auf ihre Stärken und zeigten dem Gegner mit drei Toren in den ersten vier Minuten des Schlussabschnitts klar seine Grenzen auf. Mit zwei weiteren Treffern bis zum Schluss sorgten sie schliesslich doch noch für ein versöhnliches Resultat - und für die klare Final-Qualifikation.

Damit stehen die GCK Lions bereits zum zweiten Mal in ihrer noch jungen Geschichte im Cupfinal. Vor zwei Jahren unterlagen sie dort dem LKA-Team aus Langenthal mit 0:7. Da der Swiss Women's Cup in diesem Jahr zum ersten Mal in zwei Stärkeklassen ausgetragen wird, wird der Finalgegner diesmal ein LKC-Team sein. Im zweiten Halbfinal messen sich am kommenden Wochenende der HC Chiasso und La Chaux-de-Fonds. Gut möglich, dass es im SWC-Final zu einer Neuauflage des Spitzenkampfs in der LKC1 kommt.

Der Final findet am Samstag, 20. Februar 2010, um 17 Uhr, in Reinach AG statt. Anschliessend geht am selben Ort das Endspiel der ersten Stärkeklasse zwischen dem HC Lugano und dem DHC Langenthal über die Bühne.

 

06.02.  SWC Titelverteidigung für die ZSC Lions Frauen nicht mehr möglich!

ZSC Lions/EHC Wallisellen - HC Lugano – 1:2  /  ZSC Lions/EHC Wallisellen – EHC Visp 6:1 / BOMO Thun – ZSC Lions/EHC Wallisellen 3:2 n. P.

Als gute Spielgelegenheit für die Teams der LKA und der LKB fand am Samstag 6.2. in Reinach die Gruppenphase des Swiss Women Cup – Level A/B statt. Erstmalig überhaupt nahmen alle LKA Teams daran teil.

Bei den ZSC Lions wurde der starke Aderlass durch Olympia mit den stärksten Spielerinnen des LKB Teams Wallisellen ergänzt. Gleichzeitig gab Team Captain Tatjana Diener nach einer längeren Verletzungspause ihr Comeback.

Dass es voll zur Sache ging sah man bereits im 1. Spiel gegen BOMO Thun. Die Berner Oberländerinnen machten keine Geschenke und verdienten sich schlussendlich den Sieg (nach Penalty-Schiessen) durch eine grosse kämpferische Leistung. Diese Niederlage der Zürcherinnen war gleich zu Beginn die grosse Überraschung des Turniers. Wollten sich die Löwinnen zumindest noch geringe Chancen für eine Finalqualifikation ausrechnen musste die Partie gegen Visp in der regulären Zeit gewonnen werden. Doch auch hier zeigte sich, dass der Turniermodus mit 3x 9 Minuten Spieldauer keine grosse Flexiblität und Reaktionszeit gibt. Es brauchte schlussendlich rund 20 Minuten um den Widerstand der Walliserinnen zu brechen.

Nach vierstündiger Pause, die mit Kegeln, Jassen und Schlafen überbrückt wurde ging es dann gegen die Frauen vom HC Lugano um den Gruppensieg bzw. um die Finalqualifikation. Das Zürcher Kombi Team zeigte das beste Spiel an diesem Tag, Es versuchte mit allen Mitteln das Unmögliche möglich zu machen. Doch trotz 1:0 Führung und Marathoneinsätzen von Amanda Shaw in der Verteidigung, verlor das Team schlussendlich mit 1:2.

Wir möchten den Verstärkungen aus Wallisellen für ihren grossen Einsatz während dem ganzen Tag danken: Corinne Jegen (1 Tor),  Vanessa Ceccarini, Romana Brunner (je 1 Assist), Claudia Eberhard, Lisa Steck, Jasmin Imhof der Torhüterin, wie auch dem Staff Källe Kummer und Sandro Brasi. Bei den Löwinnen zeigten Jaclyn Hawkins, Stefanie Kühne und Silvia Bruggmann viel Spielfreude mit je 3 Toren bzw. 4 Assists.

 

Die ZSC Lions hätten den SWC Pokal sehr gerne verteidigt, basierend auf dem zurzeit reduzierten LKA-Kader mit den vielen Olympia-Abwesenden sind wir aber der Überzeugung, dass mit dem HC Lugano ein würdiger Vertreter für den SWC Final am 20. Februar gegen den DHC Langenthal stehen wird.

 

Durch die diesjährige Aufsplittung des Swiss Woman Cups in zwei Leistungsgruppen besteht aber weiterhin die Chance auf einen Cup Gewinn durch die Lions Frauen Organisation: Das Team der GCK Lions trifft als Gruppensieger der Vorrunde morgen Sonntag im Halbfinale auf Basel KLH!

 

 

31.1.  Die GCK Lions Frauen stehen in den Aufstiegsspielen zur LKB!

GCK Lions - HC Chiasso – 7:3 (1:1, 3:0, 3:2) Spieldetails

jubel.jpg Wochenlang hatten sich die GCK Lions Frauen auf diesen Tag X vorbereitet - und sie waren bereit. Doch wie bereits beim Hinspiel in Chiasso stand den Löwinnen zu Beginn der Partie die eigene Nervosität im Wege und sie mussten ein frühes Gegentor hinnehmen. Doch dieses "Hallo wach" war endgültig die Initialzündung. Die GCK Lions steigerten sich im Laufe des ersten Drittels zusehends und konnten noch vor der ersten Drittelspause den Ausgleich erzielen.

Im zweiten Spielabschnitt legte das Heimteam gleich noch eine enorme Steigerung an den Tag: Die Löwinnen drückten dem Spiel ihren Stempel auf, das 2:1 durch Topskorerin Dominique Vining war die logische Konsequenz und bis zur Sirene vermochte man gar das Skore auf 4:1 zu erhöhen. Wer glaubte, dass dieser Spielstand bereits der endgültige Genickbruch für die Tessinerinnen war, hatte sich jedoch geschnitten. Kurz nach der Drittelspause verzürkte Jessica Naretto auf 4:2 - doch nur wenige Sekunden später hatte Claudia Hess eine Antwort der Löwinnen auf dem Stock und stellte den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. In der 50. Spielminute war es aber erneut Naretto, die die letzten Tessiner Hoffnungen schürte. Aber wie bereits zu Beginn des Drittels ging es keine zwei Minuten, bis die GCK Lions ihre Führung wieder vergrösserten. Das 7:3 in der 59. Spielminute durch Severine Hendry, die kurz vor ihrem 25. Geburtstag mit drei Toren massgeblich an ihrem wohl grössten Geburtstagsgeschenk beteilgt war, sicherte den Zürcherinnen schliesslich endgültig den (Gruppen-)Sieg und das Ticket zu den Aufstiegsspielen zur LKB.

In ihrer dritten Saison sind die GCK Lions nun also ihrem Ziel so nahe wie noch nie. Gegen den EHC Napf und den HC 3Chêne geht es nun um den Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse. Die Spieldaten werden - sobald bekannt - auf der HP der Lions Frauen publiziert. Ein Dank geht an dieser Stelle an die Trainer, den Staff und das Captain-Team, die sich mächtig ins Zeug gelegt haben, um das Team für diesen wichtigen Tag X optimal vorzubereiten, physisch aber vor allem auch mental. Ein besonderes Dankeschön geht auch an Flurina Camichel, die mit ihrer tollen Präsentation zusätzlich für einen besonderen Motivationsschub gesorgt hat. Die Löwinnen haben begonnen, ihren Traum zu leben. Fortsetzung folgt...

PS: Fotos zum Spiel gibt es in der Rubrik "Photos + more ".

 

24.1.  Erfolgreicher Abschluss der Zwischenrunde!

ZSC Lions - SC Reinach – 11:4 (1:0, 5:3, 5:1)  Spieldetails

niemela_susanna_darin_xk.jpgzollinger_sabrina_xk.jpgRund 14 Stunden nach dem Sieg gegen die Meisterinnen aus Lugano nahmen die ZSC Lions Frauen das letzte Spiel vor den Play-Offs in Angriff. Konnte man am Vortag bereits beim Einspielen noch Konzentrationsfehler wahrnehmen so war dies an diesem Sonntag nicht der Fall. Die Energie war von Anfang an spürbar. Dass es nach dem 1. Drittel „nur“ 1:0 stand war auf das starke Abwehrverhalten der Aargauerinnen zurückzuführen, die dem Favoriten ZSC lange Zeit nichts schenkten. Auf jedes Reinacher Tor folgte unmittelbar eine heftige Zürcher Reaktion, so dass der Stand beim 2. Pausentee von 6:3 den auf dem Eis gezeigten Gegebenheiten entsprach. Je länger die Partie dauerte, umso mehr kamen Erinnerungen an den Herbst auf, als die Löwinnen elegant und dominant über das Eis tanzten. Erwähnenswert sind die drei sehenswerten Vorlagen von Susanna Niemelä (links – 21. J.) welche die Basis für 3 Chrigi Meier Tore waren und der Einsatz der jungen Sabrina Zollinger (rechts - 16 J.), die kurzfristig für die erkrankte Laura Ruhnke ins Team nachrückte.

Drei Spiele brauchten die Löwinnen um wieder zurück „im Geschäft“ zu sein – schade, dass nun schon wieder eine Spielpause (Olympia) von über einem Monat kommt.

 

23.1.  Erst mit den Zuschauern kam die Wende!

ZSC Lions - HC Lugano – 5:4 (2:1, 0:2, 3:1)  Spieldetails

salminen_essi_darin_xk.jpgmichielin_rahel_darin_xk.jpgNach der Niederlage vor einer Woche ging es um Wiedergutmachung gegen die amtierenden CH-Fraueneishockey Meisterinnen. Die bisherigen Partien gegen die Luganesi wurden allesamt gewonnen, entsprechend war die Erwartungshaltung der Zuschauer. Bereits beim Einspielen war sichtbar, dass das ZSC Team die lange Meisterschaftspause noch nicht verdaut hatte, denn ein gemächliches Tempo bei den Übungen und viele Konzentrationsfehler liessen nichts Gutes ahnen. Glücklicherweise war zu Beginn auch das Team vom HC Lugano nicht  bereit und nach 100 Sekunden stand es bereits 1:0 für die Gastgeberinnen. Doch von Minute zu Minute steigerten sich die Gäste und zeigten, dass sie an einen Punktgewinn an diesem Abend glaubten. Die starke Gegenwehr schien die Löwinnen aber nicht zu beeindrucken und weiterhin fuhr man fort mit möglichst wenig Aufwand das Spiel gewinnen zu wollen. Das Unvermeidliche geschah und nach 40 Minuten führten die Tessinerinnen bezogen auf ihren Arbeitseifer verdient mit 3:2! Mancher Lions Fan mochte in der Pause nicht mehr auf eine Trendumkehr hoffen. Die einzigen Lichtblicke waren bis zu diesem Zeitpunkt Rahel Michielin (links – 20. J.), die in ihrer unnachahmlichen Art mit viel Tempo jedem Puck nachjagte und die Rückkehr von Essi Salminen (rechts - 21.J) die nach längerer Verletzungspause wieder ein Spiel über die volle Distanz bestreiten konnte.

Doch dann geschah etwas Überraschendes! Die KEBO Halle füllte sich plötzlich mit ZSC Fans, die sich im Anschluss an das Spiel im Hallenstadion noch ein „4. Drittel beim Frauenteam“ gönnten. Obwohl am Dienstag zuvor aktiv Werbung gemacht wurde, war die Erwartung, dass mehr als „nur“ 20 Zuschauer kommen würden gering. Doch schlussendlich waren 117 Zuschauer im Stadiönli, was definitiv Rekord für ein Spiel der ZSC Lions Frauen ist!

Das Team reagierte auf diese Überraschung positiv und zeigte von nun an die bisher vermisste Willensleistung. Es war auch im letzten Drittel noch nicht alles Gold was glänzte aber die Löwinnen verdankten die lauten Sprechchöre der „Fans“ mit grossem Kämpferherz und den benötigten Toren. Denn nach 6 Minuten im letzten Drittel zappelte der Puck weitere 3 x im Lugano Tor. Ein Power-Play Tor bei 3 gegen 5 liess die Tessiner Hoffung und die Spannung nochmals aufkeimen, doch die Weichen waren gestellt und die Löwinnen verdienten sich ihre 3 fache Fanwelle mit dieser Steigerung.

Es bleibt die Hoffnung, dass es in nahen Zukunft nochmals gelingen wird 100 zusätzliche Fans für ein Zürcher Fraueneishockey Spiel begeistern zu können!

 

17.1.  ZSC Lions eine unglaubliche Serie ging nach 15 Spielen zu Ende!

DHC Langenthal – ZSC Lions – 3:1 (1:0, 2:1, 0:0)  Spieldetails

laura_benz_k.jpgwaidacher_nina_felik_k.jpgEine unglaubliche Serie der Löwinnen ging nach 15 Spielen ohne Punktverlust und 140:21 Toren zu Ende und wen wundert's, der Bezwinger war erneut der DHC Langenthal. Auch die letzte Niederlage damals noch in den Play-Off's sah die Oberaargauerinnen als Gewinnerinnen. Als Kommentar schrieben wir damals: Die Chancenauswertung war der Unterschied!

 

Das heutige Spiel begann stürmisch seitens des Heimteam welches sich bereits in den Startminuten gute Chancen erarbeitete, das Spiel in ihre Richtung zu lenken. Doch die junge ZSC Torhüterin Larissa Friant war nicht nur in dieser Phase ein sicherer Rückhalt, sondern verdiente sich auch später mehrfach Szenen-Applaus. Erstmalig unterstützten Laura Benz (links 17 J.) und Nina Waidacher (rechts 17 J.) die Lions Frauen. Beide gaben dem Team viel Energie und kamen mit der Dauer des Spiels immer besser in Fahrt.

 

Wie vorausgesehen war am Anfang die lange Nationalmannschaftspause und das ausgefallene Spiel gegen BOMO Thun d.h. die fehlende Spielpraxis klar sichtbar und die Löwinnen brauchten 2-3 Wechsel pro Linie bis sie den Rhythmus des DHC (mit Spiel am Vortag) mitgehen konnten. Nach der "Aufwärmphase" begannen die Lions Frauen in gewohnter Manier den Druck vor dem gegnerischen Gehäuse aufzubauen. Doch anstelle einer Führung stand es nach einem Power-Play Lattenknaller 1:0 für die Langenthalerinnen. Im 2. Drittel gelang trotz sehr schön heraus gespielten Torchancen der Ausgleich schlussendlich erst aus einem "Gestocher" hervor. Weiterhin wurden erstklassige Chancen im Minutentakt nicht verwertet. Ein Doppelschlag der Langenthalerinnen kurz vor der 2. Drittelspause bestehend aus einem Power-Play Tor gefolgt von einem Sololauf brachte nicht den gewünschten Lohn für die Arbeit der Gäste, sondern das 3:1 für das Heimteam.

Auch das 3. Drittel war ein Abbild des bereits Gezeigten: Viel Arbeit aber kein Ertrag aus Sicht der Zürcherinnen. Das Spiel endete mit einer  1:3 Niederlage und einem Schussverhältnis von 49:26! zugunsten der Löwinnen!

 

"Zürich war die bessere Mannschaft und wir haben mit Glück gewonnen. Die Chancenauswertung war der Unterschied!", äusserten sich verschiedene Langenthaler Fans unabhängig voneinander nach dem Spiel. Aus dem ZSC Lager war zu hören: "Gut haben wir einmal verloren, denn diese Niederlage wird dem Lions Team helfen, sich in den Play-Off's besser auf das Wesentliche zu fokussieren".

 

Diesen Voten bleibt nichts mehr hinzuzufügen.



16.1.  GCK Lions mit Pflichtsieg in Chur!

Chur Capricorns - GCK Lions  1:7 (0:3, 0:2, 1:2)

Bericht folgt.

 

9.1.  GCK Lions überlegener Sieger in der "Schneeballschlacht" gegen Schlusslicht Luzern

GCK Lions – HC Luzern Lakers 11:1 (5:0, 5:1, 1:0) Spieldetails

pic_0001.jpg Petrus und Frau Holle hatten beim ersten Meisterschaftsspiel der GCK Lions Frauen nach der Weihnachtspause kein Erbarmen mit den Hockeyanerinnen. Im Schneegestöber empfing der Leader im Dolder das Schlusslicht aus Luzern. Dementsprechend klar waren die Verhältnisse, obschon die Partie mit Hockey wenig am Hut hatte. So scherzten die beiden Teams bereits bei der Begrüssung darüber, ob man nicht besser eine Schneeballschlacht veranstalte. Die GCK Lions liessen sich von den widrigen Verhältnissen jedoch nicht beirren und gingen mit einem 5:0-Vorsprung in die erste Pause. Torhüterin Andrea Brändli (ab Spielmitte Meilna Landis, beide aus dem Nachwuchs der Kloten Flyers) glich zu dem Zeitpunkt bereits eher einem Schneemann, hatte sie bis dahin doch noch nichts zu tun. Viel mehr wurde es auch in der Folge nicht.

pic_0035.jpg Da der Schneefall nicht nachlassen wollte, entschieden die Schiedsrichter ab dem zweiten Drittel das Eis alle zehn Minuten reinigen zu lassen. Doch auch diese Massnahme nützte wenig, kaum waren die beiden Eismaschinen weg, war die Eisfläche schon wieder schneebedeckt. Die Spielerinnen nahmen es mit Humor und versuchten weiterhin ihr bestes. Die Löwinnen erzielten im zweiten Drittel (oder besser gesagt: im zweiten und dritten Fünftel) fünf weitere Treffer, die Luzernerinnen ihrerseits nutzten eine Nachlässigkeit in den Reihen der Zürcherinnen und schoben zum Ehrentreffer ein. Das letzte Drittel ist wesentlich schneller erzählt, als es gedauert hat: Der Gastgeber schoss noch einen einzigen Treffer zum Schlussstand von 11:1. Erwähnenswert ist allerdings der erste Hattrick von Michelle Kneubühl (Bild, Nr. 4) in ihrer noch jungen Eishockey-Karriere.

 

 

2.1.  Lehrstunde für die Lions Frauen

GCK Lions "Selects" – Gustavus Adolphus College/USA 1:11 (0:4, 0:3, 1:4)

Für die Lions Frauen stand zum Jahresbeginn gleich ein besonderer Leckerbissen an: Auf der KEK empfingen die GCK Lions, verstärkt durch vier Spielerinnen der ZSC Lions, wie bereits im Jahr zuvor ein amerikanisches College-Team. Die Spielerinnen von Gustavus Adolphus erwiesen sich als ein noch etwas stärkerer Kontrahent als die Bethel University im Vorjahr - dem entsprechend wehte den Löwinnen ein kühler Wind um die Ohren. Dennoch gaben diese ihr bestes und legten viel Kampfgeist und Herzblut an den Tag. Unter der Leitung von Dennis Schällebaum und Stephan "Olbi" Olbrecht wurde zudem stark am technischen und taktischen Verhalten gefeilt, wovon jede Spielerin profitieren konnte.

Das Ziel, kein "Stängeli" zu erhalten wurde knapp verfehlt. Immerhin gelang den Lions Frauen aber ein Ehrentreffer. Ansonsten gestaltete sich das Spiel mehr zur Lehrstunde für die Gastgeberinnen. Die Gustavus-Mädels, die pro Woche viermal trainieren und zwei Spiele absolvieren, waren schlicht und einfach zu stark. Kein Wunder, haben sich diese doch in den letzten beiden Jahren jeweils landesweit unter den besten sieben Teams der zweithöchsten US-Liga klassiert. Eine tolle Erfahrung für die Löwinnen war es aber allemal. Besonders für die Spielerinnen der GCK Lions dürfte dieser Test auf hohem Niveau auch sehr wertvoll gewesen sein - im Hinblick auf das möglicherweise alles entscheidende Spiel gegen Chiasso am 30. Januar.

 

12.12.  ZSC Lions nochmals stark gefordert im letzten Spiel 2009!

HC Lugano – ZSC Lions – 2:5 (1:2, 0:0, 1:3)  Spieldetails

leuenberger_monika_k.jpgNach der hohen Niederlage Mitte Oktober (2:9) war man gespannt, in welcher Form sich die Frauen aus Lugano revanchieren würden. Und wirklich diese Aufgabe war für die Zürcherinnen nicht einfach zu lösen. Trotzt frühem ZSC Tor machten die Luganesi - ohne Carly Haggard - die Räume von Anfang an sehr eng. Es machte den Eindruck, dass dir Frauen vom HC Lugano das hohe Tempo aus den 3 Europacup-Spielen der Vorwoche mitnehmen konnten. Als das Heimteam dann noch in der 11. Minute ausgleichen konnte und anschliessend auch noch eine Überzahlsituation zugesprochen erhielten, schien der Match definitiv in ihre Richtung zu kippen! Doch anstelle diese Chance zu nutzen, skorte Christine Meier nach einem Energieanfall mit einem Shorthander zur Führung für die ZSC Lions. Wer glaubte, dass sich der Zürcher Knopf nun gelöst hatte sah sich getäuscht. Es folgte ein offener Schlagabtausch, doch dank guter Leistungen der beiden Torhüterinnen gab es lange Zeit keine weiteren Tore mehr. Im letzten Drittel setzten die Verantwortlichen von Lugano mit Umstellungen nochmals alles auf eine Karte, der Umschwung gelang jedoch nicht mehr,denn das "game-winning" Tor erzielte in der 49. Minute Monika Leuenberger (oben - 36 J.) mit einem Hammerschuss von der blauen Linie. Ihr anschliessender Freundentanz hätte jedem Wildwest-Film Ehre gemacht! Zwei weitere Tore in den letzten 5 Minuten zeigten nochmals die Stärken der Löwinnen in dieser Saison auf: Physis, Zusammenspiel und grosses Kämpferherz und brachten die gewünschte Beute aus dem Tessin - 3 Punkte. 

Am Sonntag, 13. Dezember sind die Löwinnen spielfrei und können so in Ruhe zusammen Weihnachten vorfeiern. Wir wünschen allen Helfern, Fans und Sponsoren schöne Festtage und einen erfolgreichen Jahreswechsel in das 2010! 

 

12.12.  GCK Lions mit glanzlosem Sieg!

EHC Lustenau – GCK Lions – 1:7 (0:3, 0:1, 1:3) Spieldetails

nadja.jpg Für ihr letztes Spiel im alten Jahr nahmen die GCK Lions den Weg nach Österreich unter die Räder, genauer gesagt nach Lustenau. An das Städchen direkt nach der Schweizer Grenze hatten die Löwinnen gute Erinnerungen, gewannen sie hier doch im Frühjahr den 6. internationalen Ladies Cup. Doch genau da schien das Probem des LKC1-Leaders im Spiel gegen Lustenau zu liegen: Die Spielerinnen schwelgten noch in Erinnerungen oder hatten ihre Gedanken sonst woanders. Sie schafften es nicht, gegen den deutlich schwächeren Gegner (Hinspiel: 11:1) ihr Spiel aufzuziehen: Sie spielten zu statisch, zu unüberlegt und zu ungenau. So dauerte es knapp zehn Minuten, bis die GCK Lions zu ihrem ersten Torerfolg kamen, Ann Grand war die Torschützin. Bis zur ersten Pause schafften die Löwinnen es dann immerhin, den Vorsprung auf 3:0 auszubauen.

Voller guter Vorsätze ging es dann ins zweite Drittel. Doch wie es mit Vorsätzen so ist: Die Umsetzung scheiterte. Mit 4:0 gings in die zweite Pause. Im letzten Spielabschnitt erhöhten die GCK Lions das Skore dann noch auf 7:1 und nahmen - und das ist das Wichtigste - drei Punkte mit nach Hause. Sie verbringen damit Weihnachten und den Jahreswechsel auf dem Leader-Thron. Erfreulich ist auch, dass mit Mara Leu (Jg. 95, Kloten Flyers) eine weitere Nachwuchsspielerin ihr Debüt in der Meisterschaft gab. Sie hatte sich am vergangenen Sonntag mit einer guten Leistung bei den GCK Lions II für einen Einsatz empfohlen.

 

08.12.  Erfolgreiches Spiel unter der Woche für die ZSC Lions!  

SC Reinach – ZSC Lions – 1:14 (0:5, 0:8, 1:1) Spieldetails

khne_steffi_darin_xk.jpgshaw_amanda_darin_xk.jpgNachdem im letzten Spiel die ZSC Lions Frauen nur knapp gegen den SC Reinach gewinnen konnten (6:5) war das heutige Spiel schon früh entschieden. Von Anfang an konnten die Aargauerinnen das Tempo der Löwinnen nicht mitgehen und wurden Mal für Mal klassisch ausgespielt. Mitentscheidend waren in allen Dritteln jeweils die frühen Tore, die aufzeigeten, dass die Löwinnen immer "bereit" aus der Kabine kamen. Im letzten Drittel beim Stande von 14:0 wurde die Intensität durch die Zürcherinnen stark reduziert. Dies ermöglichte dem SC Reinach mehrere Chancen um zumindest das letzte Drittel resultatmässig ausgeglichen zu gestalten. Wir sind überzeugt, dass die Absenz von verschiedenen verletzten Kaderspielerinnen von Reinach auch zu dieser einseitigen Spielanlage beigetragen hat. Stefanie Kühne (links - 20 J.) erzielte das sehenswerte 10. Tore in Überzahl und auch Amanda Shaw (rechts - 22 J.) die normalerweise für die Defensive zuständig ist, reihte sich an diesem Tag unter die Torschützinnen ein. 

Bericht aus dem Wynentaler Blatt

 

06.12.  Erfolgreiche Feuertaufe für die GCK Lions II

GCK Lions II – EHC Engelberg-Titlis 8:1 

gck2team.jpgZum ersten Mal überhaupt trat das zweite Teams der GCK Lions Frauen zu einem Freundschaftsspiel an. In der KEK empfingen sie die Frauen des EHC Engelberg-Titlis, die ebenfalls nicht zur Meisterschaft gemeldet sind. Die Löwinnen, die in dieser Zusammensetzung auch noch nie gemeinsam trainiert hatten, brauchten einige Minuten, um sich aneinander zu gewöhnen, fanden dann aber ziemlich schnell ins Spiel. Ihre Gegnerinnen zwangen sie schliesslich mit 8:1 in die Knie.

Besonders gut in Szene setzen konnte sich Mara Leu aus dem Nachwuchs der Kloten Flyers. Die 14-jährige ist eigentlich Torhüterin, machte aber auch als Stürmerin mehr als eine gute Falle. Heidi Burkhard, Stammspielerin bei den GCK Lions I, unterstützte das noch junge Team. Ausserdem kamen mehrere Ergänzungsspielerinnen zum Einsatz, die ebenfalls lizenziert sind. Komplettiert wurde das Team durch wiederaktivierte Routiniers sowie einige Anfängerinnen.

 

06.12.  Kantersieg durch die ZSC Lions im Berner Oberland!

BOMO Thun - ZSC Lions – 1:20 (0:5, 1:6, 0:9) Spieldetails

meier_christine_darin_xk.jpgruhnke_laura_darin_xk.jpgDas intensive Spiel vom Samstag gegen den DHC Langenthal zeigte keine Spuren, im Gegenteil. Die ZSC Lions Frauen nahmen das hohe Tempo vom Vortag mit in die Partie gegen BOMO Thun und rannten unter der Leitung von Christine Meier jedem Puck hinterher, wie wenn es für jede einzelne Spielerin um die Qualifikation für Olympia gehen würde. Die Berner Oberländerinnen konnten trotz verbesserter Gegenwehr, verglichen zum Spiel in Küsnacht vor einem Monat, nicht dagegenhalten. Die Löwinnen waren einfach zu hungrig an diesem Tag.Trotz einer sehr guten kollektiven Mannschaftsleistung möchten wir für dieses Spiel Christine Meier (links - 23 J.) die für die Lions das 100. Saison Tor erzielte und Laura Ruhnke (rechts - 26 J.) mit ihren insgesamt 8 Skorerpunkten! an diesem Tag, speziell erwähnen.

 

05.12.  GCK Lions behaupten die Tabellenspitze

HC Ceresio – GCK Lions – 0:9 (0:2, 0:3, 0:4) Spieldetails

ceresio1.jpg Mit einem stark dezimierten Kader reisten die GCK Lions Frauen erneut ins Tessin. Dort wartete nach Chiasso nun ein etwas stärkerer Gegner, der HC Ceresio. Obschon die Löwinnen das Hinspiel mit 8:1 gewonnen hatten, waren die Tessinerinnen nicht zu unterschätzen. Sie verfügen über ein breites Kader (19 Spielerinnen und 2 Torhüterinnen auf dem Matchblatt) und immer wieder stehen plötzlich unerwartet starke Spielerinnen bei Ceresio auf dem Eis.

Die Startminuten erwiesen sich dann dementsprechend unerwartet hektisch. Lions-Torhüterin Vanessa Clavadetscher musste einige Male eingreifen, hielt der Prüfung aber problemlos stand. Der Rest der Löwinnen hatte zuerst Mühe, sich im Abwehrdrittel zu positionieren, doch schon nach wenigen Minuten überhamen die Küsnachterinnen das Spieldiktat. In der 11. Minute erzielte Topskorerin Dominique Vinning den erlösenden Führungstreffer, Nadja Hochuli doppelte nur vier Minuten später nach.

Die GCK Lions dominierten auch im zweiten Drittel das Geschehen nach Belieben und erhöhten bis zur zweiten Pause auf 5:0. Auch wenn die Beine langsam schwer wurden, war der Torhunger der Löwinnen noch nicht gestillt. Es folgten vier weitere Tore bis zum Schluss, wobei man anmerken muss, dass Ceresio angesicht der aussichtslosen Situation nun allen vier Blöcken und damit auch Anfängerinnen Eiszeit gewährte. Die GCK Lions überzeugten auch mit nur zehn Spielerinnen und fuhren mit 9:0 einen Pflichtsieg ein. Einziges Manko auf Seiten der Küsnachterinnen war die Chancenauswertung, trotzdem bleibt die Erkenntnis, dass die Löwinnen nach zwei turbulenten Wochenenden wieder zum ungefährdeten Siegen zurückgekehrt sind.

 

05.12.  Bestes Spiel der ZSC Lions in dieser Saison!

ZSC Lions – DHC Langenthal – 6:4 (2:2, 2:2, 2:0) Spieldetails

Mit Respekt starteten die ZSC Lions Frauen in die Partie gegen den Vize-Meister aus Langenthal. Trotz frühem Tor und dreimaliger Führung gelang es den Zürcherinnen nie einen grösseren Vorsprung aufzubauen. Immer wieder konnte das topbesetzte Team aus dem Oberaargau den Spielstand ausgleichen. Als vier Minuten vor der 2. Pause sogar erstmalig der Führungstreffer fiel war beim Gastteam und ihren mitgereisten Fans sogar die Hölle los! nabholz_katrin_darin_xk.jpghawkins_jaclyn_darin_xk.jpgNur 22 Sekunden später erlosch dieses Feuer wieder, als Katrin Nabholz (links – 23 J.) auf Vorlage von Jaclyn Hawkins (rechts – 24 J.) mit einem „satten“ Schuss von der blauen Line über die Schulter von Dominique Slongo hinweg den Pausenstand zum 4:4 erzielte. Im letzten Drittel steigerten die Zürcherinnen nochmals die Intensität, die beiden Tore zum 6:4 Schlussstand fielen im Power-Play. Die beiden zugrundeliegenden Strafen gaben seitens DHC Langenthal zu Diskussionen Anlass, doch den Zürcher Sieg alleine darauf zu begründen wäre ein zu einfaches Urteil. Das Schussverhältnis von 57 : 18 ! zu Gunsten der Löwinnen zeigt, dass der Sieg nicht gestohlen war.  

Es bleibt festzuhalten, dass die Stärke des Teams von Langenthal den Lions Frauen alles abverlangte, sie sich in keiner Phase des Spiels zurücklehnen konnten und ihr vorhandenes Potential voll ausschöpfen mussten. Für viele Zuschauer aus beiden Lagern war es das beste Spiel in der laufenden Meisterschaft bezogen auf Intensität, Tempo und Spannung. Herzliche Gratulation beiden Teams!  

 

 

29.11.  Sieg im Spitzenkampf - alles wieder offen  HC Chiasso - GCK Lions – 6:7 (2:5, 2:2, 2:0) Spieldetails

gck.jpg Nach den fragwürdigen Ereignissen am vergangenen Wochenende und der damit verbundenen unerwarteten Niederlage gegen Celerina stellte sich bei den GCK Lions vor dem Spitzenkampf gegen Chiasso bloss eine Frage: Wie stecken die Löwinnen das Ganze weg? Die Antwort vorneweg: Hervorragend! Der Coach, der Teamleiter und das Captain-Team schafften es, die Vergangenheit aus den Köpfen der Spielerinnen zu verbannen und den Fokus voll und ganz auf den Spitzenkampf zu legen.

 

gck1.jpg Mit dem bestmöglichen Kader reisten denn die Küsnachterinnen am Sonntag ins Tessin - und der Auftakt der Partie misslang komplett. Bereits nach 24 Sekunden lag das Heimteam in Führung, zweieinhalb Minuten später stand es bereits 2:0. Waren alle Mühen der vergangenen Woche für die Katz? Nein. Die GCK Lions Frauen zeigten Charakter und kämpften sich ins Spiel zurück. Topskorerin Dominique Vining gelang schliesslich bei 11:44 der verdiente Anschlusstreffer, Nachwuchsspielerin Annina Fürer glich anderthalb Minuten später sogar aus. Und das war noch nicht alles: Im Team der Löwinnen verbreitete sich ein Enthusiasmus, ein Erfolgshunger und eine Zuversicht, wie es sie in diesem Mass zuvor wohl noch nie gegeben hatte. Beflügelt vom Ausgleich gelang den Küsnachterinnen in der Folge ein seltenes Kunststück: Innert 55 Sekunden (!) erzielten sie drei weitere Treffer und brachen Chiasso so das Genick - vorübergehend zumindest.

gck2.jpgMit einer 5:2-Führung ging es in die erste Pause. Wieder auf dem Eis, erhöhte Nadja Hochuli in der 24. Minute sogar auf 6:2 für die GCK Lions. Doch Chiasso hatte sich unterdessen wieder gefasst. Mit einem Doppelschlag durch Susan Canonica und Jessica Naretto in der 28. bzw. 29. Minute kamen die Tessinerinnen wieder näher. Allerdings stellte Kaitlyn McGregor kurz nach einem verschossenen Penalty in der 33. Minute den Drei-Tore-Vorsprung wieder her.

Es fehlten noch 20 Minuten bis zum Lions-Erfolg - und die hatten es in sich. Der Start in den Schlussabschnitt hätte für die Löwinnen nicht schlechter kommen können: Nach nur sieben (!) Sekunden erzielte das Heimteam einen weiteren Treffer. Die GCK Lions hatten in der Folge Mühe, die beiden Tessiner «Starspielerinnen» Jessica Naretto und Silvia Rossinelli, auf denen das ganze Spiel des HC Chiasso beruht, in den Griff zu bekommen. Die Beine wurden langsam schwer, das Tempo gemächlicher. Und so kam es, wie es kommen musste: Jessica Naretto verkürzte in der 49. Minute auf 6:7 aus der Sicht des Heimteams. Das Spiel verkam zu einer Zitterpartie. Elf lange Minuten fehlten noch immer zum Lions-Sieg. Der Trainer entschied, auf zwei Blöcke umzustellen, die den Erfolg sicherstellen sollte. Es folgte ein harter Kampf mit müden Muskeln, flatternden Nerven und heranrauschenden Gegnerinnen, die Blut geleckt und die drei Punkte plötzlich doch wieder in Griffnähe hatten.

gck3.jpg Mit einer soliden Mannschaftsleistung und einer überragenden Torhüterin brachten die GCK Lions Frauen den Vorsprung dann doch noch über die Runden. Damit sind die Löwinnen zurück in der Meisterschaft und haben gar die Tabellenspitze übernommen - trotz Niederlage gegen Celerina. Klar ist, dass sie sich in den letzten sechs Spielen keinen einzigen Ausrutscher mehr leisten dürfen. In der letzten Partie empfangen die Küsnachterinnen dann Chiasso auf dem Dolder. Der Sieger wird sich dort das Ticket zu den Aufstiegsspielen sichern. Die GCK Lions haben es also wieder in der eigenen Hand.

 

28.11.  Vorrunde siegreich beendet – BOMO Thun hat sich rehabilitiert! BOMO Thun - ZSC Lions – 0:6 (0:0, 0:4, 0:2) Spieldetails

meier_christine_darin_xk.jpgwaidacher_monika_darin_xk.jpgNach der hohen Niederlage im Hinspiel drei Wochen zuvor, ging es primär um die Frage, wie sich BOMO Thun im Rückspiel präsentieren würde. Diesmal wehrten sich die Bernerinnen von Beginn an nach Kräften und mit Erfolg gegen die immer wieder in Wellen angreifenden Zürcherinnen. Zur Belohnung stand es nach nach 20 Minuten „nur“ 0:0!  Auch als in der 22. Minute der 1. Treffer für die Löwinnen gelang steckte das Heimteam nie auf. Jedes der 6 Tore musste mit sehr hohem Aufwand durch die Löwinnen erarbeitet werden. Christine Meier (links – 23 J.) trieb dabei das Lions Team einmal mehr voran und mit ihren Torvorlagen (3 Assists) zum Erfolg. Monika Waidacher (rechts – 19 J.) traf zweimal und konnte dabei eines der Zuspiele von Chrigi Meier zu einem traumhaften Tor verwandeln.

Mit diesem Sieg schlossen die ZSC Lions die Vorrunde mit mit dem Punktemaximum und 90:13 Toren erfolgreich ab und dies ist sicher positiv zu werten. Verbesserungsbedarf gibt es noch im Power-Play, denn hier liegt die Erfolgsquote ganz klar tiefer als bei den Konkurrenten aus Reinach, Lugano und Langenthal. Dies muss korrigiert werden, will man das Saisonziel "Finalteilnahme" erreichen. 

 

22.11.  Ziel Wiedergutmachung erreicht! DHC Langenthal - ZSC Lions – 0:4 (0:0, 0:4, 0:0) Spieldetails

Wie angekündigt ging es in der Partie der ZSC Lions um eine Wiedergutmachung. Beim Hinspiel im Oktober gewann man zwar 7:2 doch sonst lief damaös nicht viel zusammen. Die Löwinnen begannen konzentriert und erarbeiteten sich verschiedene Chancen die aber allesamt ihren Weg nicht in das Tor des Heimteams fanden. Erst zur Spielmitte fiel, dass bezogen auf die vielen Chancen, verdiente 1. Zürcher Tor. Dies schien den „Knoten“ zu lösen und innert 4 Minuten zogen die Löwinnen auf 4:0 davon. Auch wenn keine weiteren Tore mehr resultierten war es ein gutes Spiel der Lions Frauen und das Ziel wurde erreicht. Einziger negativer Punkt war die Regelauslegung eines der beiden Unparteischen, der sich immer wieder mit kuriosen Strafen in den Mittelpunkt des Geschehen stellte.

friant_larissa_darin_xk.jpgleuenberger_monika_k.jpgLarissa Friant (links – 16 J.) konnte an diesem Abend ihren 1. Saison „shut-out“ feiern. Ebenfalls einen sehr guten Abend mit viel Präsenz auf dem Eis und vielen guten Aktionen hatte Monika Leuenberger (rechts – 36 J.) die als defensive Absicherung von Amanda Shaw normalerweise nicht so im Rampenlicht steht.  

 

21./22.11.  GCK Lions schwächeln gegen Thurgau - Unglaubliche Niederlage in Celerina

GCK Lions – HC Thurgau – 5:1 (3:0, 1:1, 1:0) Spieldetails

SC Celerina  – GCK Lions – 4:3 (0:2, 2:1, 2:0) Spieldetails

Für die GCK Lions stand in der LKC1 eine Doppelrunde an. Am Samstag empfingen sie den HC Thurgau auf dem Dolder, der mit Luzern und Chur derzeit die Schlussgruppe in der Tabelle bildet. Die Löwinnen bissen sich jedoch an der auf dem Papier einfachen Aufgabe fast die Zähne aus. Vielleicht hatte man die Ostschweizerinnen unterschätzt, vielleicht war aber auch einfach nur der Wurm drin. Immerhin konnten die GCK Lions mit einem 3:0-Vorsprung in die erste Pause gehen. Kurz nach Spielhälfte konnten dann die Gäste auf 1:3 aus ihrer Sicht verkürzen, brenzlig wurde es trotzdem nicht. Die Löwinnen erzielten bis zum Schluss noch zwei weitere Tore, fuhren schliesslich einen ungefährdeten Sieg heim - doch wirklich überzeugt haben sie dabei nicht.

Am Sonntag ging es dann auwärts gegen den SC Celerina. Das Heimspiel hatten die Küsnachterinnen mit 7:1 gewonnen, trotzdem wusten sie, dass die Bündnerinnen nicht zu unterschätzen sind, spielten diese doch vor zwei Jahren noch in der LKB. Nichts desto trotz gingen die Löwinnen bereits in der zweiten Minute in Führung, nachdem Neuzuzug Reica Staiger aus dem Nachwuchs der Kloten Flyers einen Abpraller wie im Lehrbuch ins Gehäuse schob. Etwas mehr als drei Minuten später erhöhte die Bündnerin auf Seiten der GCK Lions, Flurina Camichel, auf 2:0. Von da an nahm das Spiel eine seltsame Wende mit einem bitteren Nachgeschmack: Obwohl es sich um ein sehr faires Spiel handelte - von beiden Teams - wanderte plötzlich eine Löwin nach der anderen auf die Strafbank. Interessanterweise wurde das Spiel dann jeweils wieder angepfiffen, bevor die Strafen auf der Uhr waren, womit die effektive Strafzeit verlängert wurde. Die Löwinnen trotzten zwar den Umständen und gingen in der 28. Minute gar mit 3:0 in Führung, aber irgendwie roch es nach Verschwörung, was der Moral alles andere als gut tat. Die Folge: Celerina verkürzte bis  zur zweiten Pause auf 2:3, glich in der 46. Minute aus und schob in der 55. Minute zum 4:3 ein. Die Bemühungen der GCK Lions im Schlussabschnitt trugen keine Früchte mehr, zwei reguläre Tore von ihnen wurden noch annuliert, und so gingen die Löwinnen als Verliererinnen vom Eis.

Was bleibt ist der bittere Nachgeschmack, bestätigten doch nach der Schlusssirene gar Celeriner Spielerinnen, dass die Schiedsrichterleistung alles andere als das Gelbe vom Ei war. Dass einige Zuschauer, die zu Beginn des Spiels eher provokativ gegenüber den GCK Lions aufgefallen waren, am Schluss der Partie gar die Löwinnen anfeuerten, spricht eigentlich für sich. Am aussagekräftigsten ist wohl dieser Eintrag eines Celerina-Fans im Frauenhockey-Forum. Klar ist aber auch, dass sich die Löwinnen, beeinflusst durch die Umstände, schliesslich selber geschlagen haben - auch wenn ihre Leistung anders als am Vortag in Ordnung war. Nicht selten spielt im Sport halt der mentale Faktor das Zünglein an der Waage.

Für die Küsnachterinnen ist es jetzt fünf vor zwölf: Nur mit zwei Siegen gegen Mitfavorit Chiasso, das am Samstag bei Chur mit 24:1 gewann, ist das Erreichen der Aufstiegsspiele noch aus eigener Kraft machbar. Darauf, dass ihr Spielfeldprotest noch etwas am Resultat in Celerina ändert, dürfen sie sich nicht verlassen. Die Konzentration gilt nun voll und ganz dem Spiel vom kommenden Sonntag, wo sie auswärts in Chiasso antreten müssen.

 

21.11.  Knapper Sieg für die ZSC Lions nach verrücktem Spiel!

ZSC Lions – SC Reinach – 6:5 (3:0, 1:3, 2:2) Spieldetails

In der LKA wurde nach 3 Wochen der Spielbetrieb wieder aufgenommen! Man konnte gespannt sein, wie sich die Teams nach diesem Zeitraum auf dem Eis präsentierten. Der Start der ZSC Lions Frauen knüpfte nahtlos an das Spiel gegen Bomo Thun an, denn nach 2 Min. 14 Sekunden stand es bereits 3:0 für das Heimteam! Dies schien aber die Löwinnen eher einzuschläfern als ihre Sinne zu stärken, eine 5:3 Situation konnte z.B. nicht ausgenutzt werden. Im selben Masse wie die Lions Tempo weg nahmen steigerte sich Reinach, aber trotzdem plätscherte das Spiel nur so vor sich hin. Im 2. Drittel gelang der ex Zürcherin Alea Erb im Power-Play der Anschlusstreffer. Durch zwei weiter Treffer der Marke „Pleiten, Pech und Pannen“ – aus Zürcher Sicht – glichen die Damen von Reinach zum 3:3 aus. Nachdem lange Zeit immer alles so einfach für die Löwinnen ging, befanden sie sich nun in einem „richtigen“ Eishockeykampf. Die Damen von Reinach boten den Frauen aus Zürich mehr als nur Paroli und es entwickelte sich für alle Zuschauer eine attraktive und spannende Partie. Von den in dieser Saison noch ungeschlagenen Löwinnen erwartete man einen Erfolg und dieser Umstand wird sich in den kommenden Spielen nicht ändern. An diesem Abend bestanden sie den Charaktertest, auch wenn der Puck wirklich nicht „ihren Weg“ ging. Das Spiel gegen die aufsässigen Damen aus Reinach brachte das Lions Team definitiv einen Schritt weiter als manche Spiele zuvor.  

bruggmann_silvia_darin_xk.jpgehrbar_nadine_darin_xk.jpgGerade in engen Partien zählt jedes Tor besonders. Die beiden Ostschweizerinnen Silvia Bruggmann (links – 31 J.) und Nadine Ehrbar (rechts – 21 J.) erzielten zusammen das wichtige 5. Tor.

 

 

14.11.  GCK Lions: Und es geht noch höher...!

GCK Lions - EHC Chur – 23:0 (4:0, 11:0, 8:0) Spieldetails

Im Heimspiel gegen den EHC Chur lief bei den GCK Lions vorerst nicht alles rund. Im ersten Drittel passten sie sich zu sehr an das doch eher gemächliche Tempo des Gegners an und holten mit vier Toren eher eine magere Ausbeute. Die deutlichen Worte von Trainer Dennis Schällebaum in der ersten Drittelspause zeigten dann aber Wirkung: Genau 20 Sekunden ging es, bis Nadja Hochuli den Torreigen im zweiten Drittel eröffnete. Die Löwinnen machten Tempo und liessen den Churerinnen keine Chance. 15:0 hiess es nach zwei Dritteln, Höhepunkt des Spielabschnitts waren wohl die letzten anderthalb Minuten, als die GCK Lions in Unterzahl (!) drei Tore erzielten.
Im dritten Drittel bot ich den Zuschauern in der KEK ein ähnliches Bild. Die GCK Lions zogen ihr Spiel nach Belieben auf, die Churerinnen kamen kaum aus ihrem Drittel heraus, geschweige denn in die Nähe des gegnerischen Tors - Nachwuchs-Goalie Isabelle Michel verbrachte einen ruhigen Abend. Es folgten bis zum Schluss acht weitere Treffer des Heimteams, womit der vor einer Woche aufgestellte Rekord (20:0 gegen Luzern) gleich wieder eingestellt wurde. Was jedoch noch wichtiger war: Dank dem 23:0-Sieg gegen Chur konnten die GCK Lions in Sachen Torverhältnis zu Mitfavorit Chiasso aufschliessen. Mit 15 Punkten aus fünf Spielen und 69:3 Toren belgen die Küsnachterinnen derzeit Rang zwei in der LKC1. Die Tessinerinnen führen aktuell die Tabelle an, allerdings haben sie ein Spiel mehr auf dem Konto. Bei 18 Punkten aus sechs Begegnungen weisen sie ein Torverhältnis von 70:8 auf.

  

08.11.  Doppeltes Stängeli für die GCK Lions!

HC Luzern - GCK Lions – 0:20 (0:8, 0:7, 0:5) Spieldetails

Ein Tag nach dem 19:0 der ZSC Lions Frauen gegen Thun fuhren auch die GCK Lions einen Kantersieg ein. Gegen den HC Luzern, der letztes Jahr für eine Saison in der Meisterschaft aussetze, holten die Löwinnen gleich ein 20:0.  Das Heimteam hatte gegen die Zürcher Tormaschinerie nicht den Hauch einer Chance, lagen die GCK Lions doch bereits nach 2:38 Minuten mit 2:0 vorne. Drei Minuten später war das Spiel mit 4:0 schon so gut wie entschieden.
Die Löwinnen ruhten sich aber keinesfalls auf den Lorbeeren aus, sondern wussten, dass sie unbedingt etwas für ihr Torverhältnis tun mussten. Mitfavorit Chiasso hatte sich besonders in den ersten drei Saisonspielen etwas gar torproduktiv gezeigt. Beherzt kämpften die GCK Lions weiter um Treffer, so dass sie sich am Schluss gleich ein doppeltes Stängeli gutschreiben lassen konnten. Es war der höchste Sieg in der noch jungen Team-Geschichte der Küsnachterinnen. Torhüterin Vanessa Clavadetscher konnte sich zudem den ersten Shutout der Saison notieren lassen. 

 

 

07.11.  ZSC Lions höchster Sieg seit 2003 - denn BOMO Thun resignierte sehr früh!

ZSC Lions Frauen - BOMO Thun – 19:0 (5:0, 5:0, 9:0) Spieldetails

Die Ausgangslage vor dieser Nachholpartie war klar: Einerseits die ZSC Lions Frauen als Favorit, andererseits BOMO Thun als Aussenseiter mit dem Ziel einer ehrenvollen Niederlage. Durch den U18 Zusammenzug am selben Wochenende fehlten verschiedene jüngere Spielerinnen in beiden Teams. Bei den Lions gab deshalb Janine Alder (14 J.) ihr Saisondébut. Ferner fehlen den Lions Stefanie Kühne (20 J.) und Monika Leuenberger (36 J.). waidacher_monika_darin_xk.jpgdiener_tatjana_darin_xk.jpgDurch die Wahl eines unglücklichen Anreiseweges kamen die Berner Oberländerinnen erst sehr spät in Küsnacht/ZH an und konnten ihre gewohnte Matchvorbereitung nicht mehr umsetzen. Trotzdem boten sie anfänglich den Favoritinnen Paroli und liessen sich auch durch ein frühes Tor nicht aus der Ruhe bringen. Durch einen fantastischen Hocheckschuss von Monika Waidacher (19 J. - links) und das 1. Saisontor von Captain Tatjana Diener (27 J. – rechts) gelang es den Löwinnen doch noch frühzeitig ihr Potential in Tore umzumünzen. Der Doppelschlag in der 17./18. Minute war aber bereits die Vorentscheidung. Wer das Team von BOMO Thun über mehrere Jahre kennt, erwartete nun ein Aufbäumen wenn nicht gegen die drohende Niederlage, so zumindest gegen ein allzu hohes Resultat. Doch dies geschah nicht, im Gegenteil. Als Zuschauer hatte man den Eindruck die Gäste wurden von Minute zu Minute bzw. von Tor zu Tor passiver und liessen ihre Torhüterin Yasmine Schwabe gänzlich im Stich. Schalteten die Löwinnen in vergleichbaren Partien jeweils im letzten Drittel einen Gang zurück, so waren sie an diesem Novembertag bis zur letzten Sekunde aktiv und konzentriert. Aus dieser Konstellation resultierte ein noch nie erlebter Torreigen für ein LKA Spiel bei dem sich jede anwesende ZSC Lions Spielerin zumindest einmal als Torschützin feiern lassen durfte. Jaclyn Hawkins (4), Suski Nimelä (3), Tatsi Diener (3) und Silvia Bruggmann (2) konnten sogar mehrfach jubeln.

Statistik: Der höchste ZSC Lions Sieg seit 12.01.2003: Oberthurgau II – ZSC Lions    1 : 24 (LKC)

 

 

31.10./01.11.  ZSC Lions sammelten internationale Erfahrung!

ZSC Lions Frauen - ESC Planegg - D 

SA: 4:1 (1:0, 1:1, 2:0) Spielbericht    SO: 3:1 (1:0, 1:0, 1:1) Spielbericht

Nachdem das Team vom EHC Visp einverstanden war die Meisterschaftspartie vorzuverschieben konnte das „spielfreie“ Wochenende genutzt werden internationale (Club)Erfahrung zu sammeln. In Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen vom ESC Planegg (Dt. Vizemeister) wurden zwei Freundschaftsspiele in der Region München abgemacht. Trotz früher Abfahrt in Zürich kam das Team schlussendlich mit Verspätung in Grafing an, sodass keine normale Spielvorbereitung mehr stattfinden konnte. Trotzdem legten die Löwinnen wie die Feuerwehr los und zeigten Fraueneishockey mit hohem Tempo, von dem die Frauen von Planegg Mal um Mal überfordert waren. Die Zürcher Ausbeute von „nur“ einem Tor zeigte, dass man (noch) nicht richtig bei der Sache war. Im 2. Drittel kamen die Münchnerinnen wie verändert aus der Kabine. Nun erlebten die Lions Frauen ein Pressing welches sie in dieser Saison noch nie erlebt hatten und die Räume für unsere Spielerinnen wurden durch die Deutschen konsequent eng gemacht. Da das „Transitiongame“ seitens Planegg (Becker, Lanzl fehlten verletzt) jedoch zu wenig stark war, blieben die Lions auch weiterhin mehrheitlich in Puckbesitz. Einer der wenigen Kontermöglichkeiten führte zwischenzeitlich zwar zum Ausgleich, änderte aber wenig am Spielgeschehen. Im 3. Drittel schienen die Löwinnen endlich ihre Anreisemüdigkeit abgelegt zu haben und ein Doppelschlag, 43./45. Minute stellte die Weichen zum Sieg. Nach dem Spiel ging es bereits zum Spielort vom Sonntag nach Bad Tölz. Dort steht eine traumhafte Anlage mit neuer Jugendherberge und moderner Kunsteisbahn. In aufgeräumter Stimmung fand das Nachtessen statt und für viel Gelächter sorgte auch die anschliessende „Taufe“ der neuen Teammitglieder. Wir verzichten hier auf Detailangaben, nur soviel Halloween un der Vollmond gaben den Rahmen … wir gratulieren: Angi, Amanda, Essi, Jaclyn, Olbi, Silvia und Suski zur bestandenen Aufnahmeprüfung! ruhnke_laura_darin_xk.jpgfrautschi_angela_darin_xk.jpgDas Spiel am Sonntag war mehr umkämpft und wie am Vortag sehr physisch. Einerseits kannten die Frauen vom ESC Planegg nun die Spielweise der Lions Frauen besser, auf der anderen Seite hinterliessen die Festivitäten des Vorabends auch ihre Spuren bei den Löwinnen. Doch trotzt eigener Müdigkeit war die Klasse der Lions weiterhin bei den Zuschauer sichtbar und brachte dem Team nach dem Spiel sogar ein Kompliment des deutschen Schiedsrichter Trios ein. Das Kompliment gilt dem ganzen ZSC Lions Team, trotzdem möchten wir Laura Ruhnke (26 J. – links) mit zwei Toren am Sonntag, wie auch „Wikinger“ Angi Frautschi (22 J. – rechts) mit einer sehr guter Leistung an beiden Tagen, speziell erwähnen. Das Ziel, zwei gute Spiele gegen einen erstklassigen Gegner zu bestreiten, wurde erreicht und neue Erfahrungen konnten gesammelt werden. Z.B. durfte einerseits bei einem Icing nicht mehr gewechselt werden, andererseits wurde das „Blocken“ von Spielerinnen ohne Puckbesitz in beiden Spielen von den Schiris „sehr locker“ gehandhabt und nicht wie in der Schweiz konsequent bestraft. Dass sich die Löwinnen an diesem Wochenende auch neben dem Eis als „Gruppe“ weiterentwickelt haben ist auch eine positive Nebenerscheinung der Reise. Wir danken Michi Lehmann und seinem Planegg-Team für die beiden Spiele, dem Lions Staff für die Organisation und den beiden Fans Roger Friant und André Kühne für Ihre Unterstützung!  

31.10.  GCK Lions mit mehr Mühe als erwartet

GCK Lions Frauen - SC Celerina – 7:1 (2:0, 2:0, 3:1) Spieldetails

Im dritten (Heim-)Spiel der noch jungen LKC1-Saison empfingen die GCK Lions den SC Celerina. Die Engadinerinnen spielten zuletzt vor zwei Jahren in der LKB, mussten dann aber das Team aus Spielerinnenmangeln zurückziehen. Von den wenigen übriggebliebenen Teammitgliedern verschlug es einige in die ganze Schweiz, kaum eine davon kehrte beim Neustart zu den Celerinerinnen zurück. Was sich den GCK Lions präsentierte war also eine Art Wundertüte - und die hatte es in sich. Die Löwinnen bissen sich im ersten Drittel fast die Zähne aus. Das Gästeteam präsentierte sich stärker als erwartet - das 0:16 gegen den HC Chiasso hatte in den Köpfen der Küsnachterinnen wohl falsche Vorstellungen hervorgerufen - und im Spiel der GCK Lions lief nur wenig rund.
Severine Hendry war es, die dann in der 11. Minute mit dem 1:0 für den ersten Lichtblick sorgte. Sieben Minuten später doppelte Nachwuchsspielerin Ann Grand mit ihrem zweiten Saisontor nach. In der ersten Drittelspause fand GCK-Trainer Dennis Schällebaum deutliche Worte, trotzdem war die Steigerung der Löwinnen im Mittelabschnitt nur minim. Immerhin konnten sie mit zwei weiteren Treffern für klare Verhältnisse sorgen. Im dritten Drittel legten die GCK Lions dann noch einmal einen Zacken zu, sie erzielten noch drei Tore und feierten schliesslich erneut einen deutlichen Sieg. Einziger Schönheitsfehler war der einzige Gegentreffer, der Nachwuchs-Torhüterin Isabelle Michel, die Stammgoalie Vanessa Clavadetscher hervorragend vertrat, den Shutout kostete.

 

24.10.  ZSC Lions mit angezogener Handbremse im Spitzenkampf!

SC Reinach - ZSC Lions Frauen – 3:8 (1:2, 0:3, 2:3) Spieldetails 

Nach einem Wochenende mit Siegen gegen den Meister und den Vizemeister konnten die ZSC Lions Frauen nur noch phasenweise an die Leistungen der Vorwoche anknüpfen. Zwei rasche Tore zu Beginn des 1. Drittels, drei Tore in vier Minuten anfangs 2. Drittel und nochmals drei Tore in fünf Minuten anfangs des Schlussdrittels, zeigte was spielerisch an diesem Abend möglich gewesen wäre. Doch leider „heulte der ZSC Motor“ nur während kurzer Zeit richtig auf, denn mehrheitlich fuhren die Zürcherinnen mit „angezogener Handbremse“ herum. Passivität und Fehler ermöglichten den Aargauerinnen Chancen, die diese dankend annahmen und mit ihrer 120 % Leistung auch verdienten. Leid tun konnte einem die Lions Torhüterin Larissa Friant, die von ihren Vorderleuten oft im Stich gelassen wurde, aber Schlimmeres verhinderte.

 

Der doppelte Torjubel der Heimmannschaft in den letzten 5 Minuten, welcher den insgesamt uninspirierten Lions Auftritt beendete war hoffentlich ein Weckruf für die anstehende Arbeit in der kommenden Woche, ansonsten wird beim ESC Planegg (deutscher Vizemeister) in den beiden nächsten Spielen kein Blumentopf zu gewinnen sein.

 

24.10.  Überzeugende Leistung der GCK Lions!

GCK Lions Frauen - EHC Lustenau – 11:1 (4:0, 3:0, 4:1) Spieldetails

vining_kl.jpgNahtlos konnten die GCK Lions Frauen gegen die Österreicherinnen aus Lustenau an die Leistung im letzten Drittel des ersten Saisonspiels anknüpfen. Es dauerte sieben Minuten, bis die Löwinnen die Früchte ihrer Arbeit zu ernten beginnen konnten. Dominique Vinning (Bild) eröffnete zu dem Zeitpunkt den Torreigen. Dank drei weiteren Treffern führte das Heimteam zur ersten Pause bereits mit 4:0.
Im zweiten Spielabschnitt mussten sich die GCK Lions in Geduld üben. Zwar hatte Captain Monika Brand kurz nach der Pause das Skore auf 5:0 erhöht, doch wollten danach trotz deutlichem Chancenplus keine weiteren Treffer mehr fallen. Erst in der 38. Minute gelang «Youngster» Ann Grand (14 J.) das 6:0, nur eine Minute später schob «Routinier» Heidi Burkhard zum 7:0-Pausenstand ein.
Im dritten Drittel war erneut Geduld gefragt: 14 Minuten dauerte es, bis Dominique Vinning mit ihrem dritten Treffer des Abends wieder für einen Torerfolg der Küsnachterinnen sorgte. Nur 45 Sekunden später folgte das 9:0 der Löwinnen, ein «Stängeli» lag in der Luft. Doch in der 55. Minute jubelten plötzlich die Österreicherinnen. Was war geschehen? Bei einem ihrer wenigen Konter wollte der eine Schiedsrichter die Scheibe im GCK-Tor gesehen haben. Trotz Intervention der Löwinnen und der Bestätigung vom Unparteiischen Nr. 2, dass der Puck die Linie nicht überschritten hatte, bekam Lustenau den Treffer gutgeschrieben. Angesichts des ohnehin schon deutlichen Spielstandes verzichteten die GCK Lions jedoch auf weitere Diskussionen. Lieber gaben sie die Antwort im Spiel: Dominique Vining machte nur eine Minute nach dem vermeintlichen Gegentreffer das «Stängeli» klar, anderthalb Minuten später traf Severine Hendry zum 11:1-Schlussstand.
Fazit: Die Löwinnen zeigten in ihrem zweiten Saisonspiel, dass sie auch über 60 Minuten konstant spielen können, auch wenn sie aus ihren Torchancen noch etwas mehr herausholen sollten. Erfreulich ist, dass alle drei Sturmlinien zu Torerfolgen kamen und sich nicht weniger als sechs Spielerinnen als Torschützinnen feiern lassen konnten - und zwar Routiniers und Nachwuchsspielerinnen bunt gemischt. Die GCK-Lions-Tore erzielten: Vinning (4), Burkhard (2), Brand (2), Grand, Fürer, Hendry.

 

 

18.10.  GCK Lions mit erfolgreichem Saisonstart!

GCK Lions Frauen - HC Ceresio – 8:1 (1:0, 0:1, 7:0) Spieldetails   

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Nach einem mässigen Start ins erste Saisonspiel haben die GCK Lions Frauen den Saisonauftakt doch noch erfolgreich gestalten können. Gegen die Tessinerinnen aus Ceresio hatten sie jedoch mehr Mühe als erwartet. Dabei bissen sich die Löwinnen aber nicht unbedingt an den Gegnerinnen die Zähne aus, sondern in erster Linie an sich selber. Bereits im ersten Drittel hatten sie zahlreiche Chancen, doch nur Heidi Burkhard konnte in der elften Minute erfolgreich abschliessen. Ansonsten war das Spiel der GCK Lions Frauen zu statisch, zu ungenau und zu überhastet. Dieses Bild bot sich den Zuschauern nicht nur im berühmtberüchtigten ersten Spielabschnitt, auch im zweiten Drittel lief bei den Küsnachterinnen nur wenig rund. Zwar waren sämtliche Spielerinnen bemüht, doch irgendwie war der Wurm drin. So kam es, wie es kommen musste: In der 27. Minute schob Ceresio zum 1:1-Ausgleich ein. Dabei blieb es bis zur Drittelspause.
Nun aber hatten die Löwinnen die Krallen gewetzt und nach zwei schnellen Toren auch Blut geleckt. Plötzlich lief der Motor, das Tempo wurde hochgehalten und auch die Chancen wurden genutzt: 8:1 hiess es am Schluss! Sieben Tore im Schlussabschnitt zeigten das wahre Gesicht der GCK Lions Frauen, die jedoch noch lernen müssen, ihr Spiel konstant über 60 Minuten zu spielen und nicht bloss in einem Drittel. Trotz allem: Der Saisonstart verlief erfolgreich - und das letzte Drittel machte Hunger auf mehr.

 

18.10.  Diesmal haben die ZSC Lions Frauen die Früchte geerntet!

ZSC Lions Frauen - HC Lugano – 9:2 (4:0, 3:1, 2:1) Spieldetails  

michielin_rahel_darin_xk.jpgmeier_christine_darin_xk.jpgAm Sonntag wurde bereits die zweite Partie gegen die Meisterinnen vom HC Lugano ausgetragen. Nachdem im 1. Spiel in Lugano „nicht nur Licht“ sondern auch „Schatten“ im Spiel der Zürcherinnen war, war das Ziel eine bessere Chancenausnutzung. Bereits nach 40 Sekunden! bekamen die Zürcherinnen die Möglichkeit in doppelter Überzahl ihr gesetztes Ziel umzusetzen. Dies gelang und mit weiteren 3 Toren bis zur 11. Minute war bereits so etwas wie eine Vorentscheidung gefallen. Obwohl Lugano ein Anschlusstreffer gelang, stand nun immer mehr ihre Torhüterin im Rampenlicht. Doch im Gegensatz zum Spiel in Lugano in der Vorwoche gelang den Zürcherinnen nun eine bessere Chancenauswertung und sie konnten die Früchte ihrer Arbeit ernten. In dieser „Sturm und Drang-Phase“ gelang Rahel Michielin (links - 19 J.) ein sehr sehenswerter Treffer mit einem platzierten „Hammerschuss“ über die Fanghand von Jessica Müller hinweg. Im letzten Drittel war dann bei den Löwinnen ein wenig die Luft draussen und die Müdigkeit der Partie vom Vortag machte sich bemerkbar, trotzdem konnten sie auch das letzte Drittel für sich entscheiden. Bis zum Schluss leistete einmal mehr Christine Meier (rechts - 23 J.) ein Riesenpensum. Bei der Angriffsauslösung immer gut für eine Überraschung und mit Effizienz und Cleverness in der Defensive lässt sie ihren Gegnerinnen oftmals keine Chance.

Meisterschaft und Play Off seit 2007/2008: ZSC Lions Frauen - HC Lugano: 4 Siege, 0 Remis, 8 Niederlagen (1 x n.V.), Tore 47 : 57  

 

 

 

17.10.  Nach dem Meister spielten die ZSC Lions Frauen gegen den Vizemeister!

ZSC Lions Frauen - DHC Langenthal – 7:2 (2:0, 0:0, 5:2) Spieldetails   

friant_larissa_darin_xk.jpgzollinger_sabrina_xk.jpgAm Samstag spielten die ZSC Lions Frauen gegen den DHC Langenthal (1x Gold und Pokalsieger, 1x Silber in den letzten zwei Jahren). Die Resultate der letzten beiden Jahre zeigt die Rivalität der beiden Organisationen, denn nach einzelnen Punktgewinnen im ersten LKA Jahr, war die vergangene Saison mit je 2 Siegen und identischen Resultaten sehr ausgeglichen. Erst in den Play-Offs zahlte das junge ZSC Team Lehrgeld und verlor beide Partien klar. In der diesjährigen Neuauflage konnten die Lions Frauen rasch mit einem Tor in Führung gehen, trotzdem blieben die Langenthalerinnen erwartungsgemäss hartnäckig und gefährlich. Immer wieder tauchten die beiden Überseespielerinnen Garland und Kenyon mit gefährlichen Konterangriffen vor dem Tor der Lions Frauen auf. Trotz tadelloser Leistung von Larissa Friant (links - 16 J.) im Zürcher Tor wäre ein Ausgleich zu diesem Zeitpunkt möglich gewesen. Da auf der anderen Seite gute ZSC Lions Chancen durch die gute Torhüterleistung von Jamie Reinhard zunichte gemacht wurden, blieb die Partie eng. Etwas überraschend kam dann doch vor der 1. Pause das 2:0 für die Gastgeberinnen. Das Mitteldrittel war eine weitere Referenz für die beiden jungen Torhüterinnen, denn es endete trotz verschiedener Chancen torlos. Die Löwinnen begannen das 3. Drittel unkonzentriert und wie ein Blitz schlug das Anschlusstor durch Martine Garland und Cyndy Kenyon (wer sonst!) ein. In den anschliessenden Minuten machten sich auch die lautstarken Fans des DHC bemerkbar und die Partie drohte zugunsten des DHC zu kippen. Dass Schlussendlich doch die Weichen zu einem Zürcher Sieg gestellt wurden lag auch an den beiden Toren von Sabrina Zollinger (rechts - 16 J.) im 1. Meisterschaftseinsatz für die Löwinnen, die mit einem unglaublichen Solo zum 3:1 und später zum 6:1 einschoss. Bei aller Freude über den 3. Sieg gegen die Oberaargauerinnen in der LKA muss festgehalten werden, dass diese noch nicht alle Ausländeroptionen gezogen haben und dass auch die Nationaltorhüterin Dominique Slongo fehlte.

Meisterschaft und Play Off seit 2003/2004: ZSC Lions Frauen – DHC Langenthal "1" : 3 Siege, 0 Remis, 12 Niederlagen (2 x n.P.), Tore 55 : 74

 

11.10.: Die GCK Lions schlagen den DHC Lyss erneut

DHC Lyss - GCK Lions 2:6

Die GCK Lions haben auch ihren letzten Test gegen ein Frauenteam vor dem Meisterschaftsstart am 18.10. erfolgreich abgeschlossen. Gegen den letztjährigen Zweiten der LKC2, den DHC Lyss, siegten die Löwinnen mit 6:2. Allerdings konnten die Küsnachterinnen nicht an ihre Leistung vom vergangenen Samstag anknüpfen, als sie die Seeländerinnen am Swiss Women's Cup gleich mit 16:2 bodigten. Nichts desto trotz hatten die GCK Lions das Spiel über 60 Minuten im Griff und der Sieg war verdient. Einmal mehr war mangelnde Effizienz das Hauptproblem bei den Löwinnen, denn Chancen hatten sie mehr als genug.

Mit dem Sieg in Lyss haben die Küsnachterinnen alle Vorbereitungsspiele gegen LKC-Teams gewonnen - ein gutes Omen für die «Mission Aufstieg». Nur gegen die LKB-Frauen aus Fribourg und die GCK-Novizen A2 mussten sie je eine Niederlage einstecken.

Den GCK Lions steht vor dem Meisterschaftsstart am kommenden Sonntag (17.45 Uhr in der KEK gegen Ceresio) eine intensive Woche bevor: Am Mittwoch und am Freitag wird trainiert, am Donnerstag holen sie in ihrem letzten Testspiel gegen die GCK Lions Ü50 den letzten Schliff.

 

Bereits schon Play-Off Zeit bei den ZSC Lions Frauen!

HC Lugano - ZSC Lions Frauen – 0:3 (0:1, 0:1, 0:1) Spieldetails   

we_lugano_hand_shake_k.jpgVom 10.10. bis 18.10. spielen die ZSC Lions Frauen zweimal gegen den Meister HC Lugano und zusätzlich am 17.10. gegen den letztjährigen Vizemeister DHC Langenthal fast schon eine Play-Off Serie! Kein Team hat in den vergangenen vier Jahren das CH-Fraueneishockey so dominiert, wie die Tessinnerinnen. 3 x Gold und 1 x Silber sowie 80 Siege aus 99 Partien sprechen eine sehr deutliche Sprache um welches Kaliber es sich handelt. Zu den wenigen Teams, die zumindest 1x pro Saisonn gegen dieses Spitzenteam gewinnen konnten gehörten in den letzten beiden Jahren auch die Lions Frauen. Im letzten Jahr waren die Zürcherinnen sogar das einzige Team welches Lugano fordern konnte. Dass es im Finale nicht zum "show down" dieser beiden Team kam, wurde damals durch die Verantwortlichen des HC Lugano mit grosser Verwunderung aufgenommen - doch dies ist eine andere Geschichte. In der Vorbereitung auf diese Saison (click auf Foto) trennten sich beide Teams in zwei Partien in Lugano 4:2 und 0:1 und knüpften damit an die schnellen und intensiven Partien der letzten Saison an.

shaw_amanda_darin_xk.jpgsalminen_essi_darin_xk.jpgIm Dritten Spiel der Saison gewannen die Löwinnen in Lugano gegen den amtierenden CH-Meister. Nach verhaltenen 10 Startminuten „überfuhren“ sie die Tessinerinnen sprichwörtlich. Mit sehr viel Glück aus Sicht der Tessinerinnen und einer Jessica Müller im Lugano Tor in Höchstform, wurde eine Vorentscheidung verhindert und zur 2. Pause lautete das Resultat „nur“ 0:2. Ebenfalls viel Glück brauchten die ZSC Lions Frauen im letzten Spielabschnitt, als sich das Blatt auf einmal markant wendete. Nun diktierten die Frauen vom HC Lugano das Spielgeschehen. Ein „Time-Out“ des Trainerduos Ernst und Olbi brachte wieder Ordnung und ein anschliessender sehenswerter Power-Play Treffer von Amanda Shaw (links - 22 J.) führte zum Schlussstand von 0:3. Nach rund 4 Jahren spielte Essi Salminen (rechts - 21 J.) erstmals wieder ein Meisterschaftspiel über 60 Minuten als "Torhüterin" und feierte ihren Einstand gleich mit einem "shut-out". Seitens der ZSC Lions Frauen freut man sich auf das 2. Spiel gegen Lugano, welches bereits am kommenden Sonntag, 18.10. um 15.30 Uhr in der KEBO in Zürich stattfindet.

Meisterschaft und Play Off seit 2007/2008: ZSC Lions Frauen - HC Lugano: 3 Siege, 0 Remis, 8 Niederlagen (1 x n.V.), Tore 38 : 55 

 

04.10.: Die GCK Lions dominieren das SWC-Qualifikationsturnier

cup.jpgDie GCK Lions haben am Qualifikationsturnier des Swiss Womens Cup ihre Ambitionen auf den Aufstieg deutlich unterstrichen. In allen drei Spielen dominierten sie ihre Gegner nach Belieben. Als erstes bezwangen sie La Chaux-de-Fonds, den letztjährigen Qualifikationssieger der LKC3 notabene, gleich mit 11:0. Es folgte ein 9:0 gegen Tavannes und ein 16:2 gegen den DHC Lyss. Damit qualifizierten sich die Löwinnen auf souveräne Art und Weise und mit einem Torverhältnis von 36:2 für den Cup-Halbfinal Zu einem Kräftemessen mit einem LKB- oder LKA-Team kann es hier leider nicht kommen, denn:  In diesem Jahr findet der Swiss Womens Cup erstmals in zwei Stärkeklassen statt. Die LKC-Teams spielen unter sich um einen Titel genauso wie die LKA- und LKB-Teams (6.2.2010 - Reinach) in der ersten Stärkeklasse. Beide Cupfinals finden am 20. Februar 2010 in Reinach statt.

Die GCK Lions haben gute Erinnerungen an den Swiss Womens Cup, erreichten sie doch vor zwei Jahren den Final. Dort mussten sie sich schliesslich dem LKA-Team aus Langenthal mit 0:7 geschlagen geben.

Die Spieldetails: 11:0 gegen Chx-Fds,  9:0 gegen Tavannes,  16:2 gegen Lyss 

 

 

Der Kluge fährt im Zuge!

EHC Visp Damen - ZSC Lions Frauen – 0:14 (0:5, 0:2, 0:7) Spieldetails   

im_vorwartsgang_k.jpgUm 12.02 Uhr ab Zürich Hauptbahnhof starteten die ZSC Lions Frauen ihre 1. Auswärtsreise in der noch jungen Saison. Nach dem hohen Resultat eine Woche zuvor war man gespannt, ob die Löwinnen den Effort wiederholen können oder ob den Frauen des EHC Visp mit dem „Heimvorteil“ im Rücken ein besseres Resultät gelänge. Bei der Ankunft 14.02 Uhr in Visp begleitete ein warmer Sommerwind die Zürcherinnen auf ihrem rund 10 minütigen Weg zur Eisbahn. Um 16.02 Uhr begann die Partie und wie in der Vorwoche gelang den Lions Frauen bereits in der 3. Minute der 1. Treffer. Trotz starker Gegenwehr des Heimteams und Doris Summermatter im Tor schienen die Zürcherinnen immer einen Schritt schneller zu agieren und nur selten konnte Visp aus dem eigenen Drittel ausbrechen. Nach der Drittelspause setzten die Gäste aus Zürich zuerst ihr Tempospiel fort, doch 3  erstklassige Chancen bis zur 24. Minute konnten nicht genutzt werden. Kurios: Die beiden einzigen Treffer in diesem Drittel erzielten die Zürcherinnen erst, als sie 2 Strafen nehmen mussten und in Unterzahl waren! Dass es trotz unzähliger ZSC Chancen „nur“ 7:0 nach 2 Drittel lautete, hing sehr mit der unglaublichen Leistung von Doris im Visper Tor zusammen. Doch nach 47. Minuten war sie mit ihren Kräften am Ende und weitere 7 Treffer waren die Folge (u.a. 2 Power Play Tore). Nach dem Spiel war höchste Eisenbahn angesagt, damit die Löwinnen rechtzeitig den Zug erreichen konnten und um 20.55 Uhr war das Lions Team wieder zurück in Zürich. hawkins_jaclyn_darin_xk.jpgkhne_steffi_darin_xk.jpgErwähnenswert: Wiederum konnten alle drei eingesetzten Linien bzw. sieben verschiedene Spielerinnen Tore erzielen. Neuzugang Jaclyn Hawkins (24 J. - links) gelangen erstmalig 4 Tore auf Schweizer Eis und Stefanie Kühne (20 J. - rechts) erzielte erstmalig in einem LKA Spiel 2 Treffer. Wir danken den Frauen vom EHC Visp für die beiden fairen Spiele und den Schiedsrichtern für die gute Spielleitung.Meisterschaftsspiele seit 2005/2006: ZSC Lions Frauen - EHC Visp Damen: 8 Siege, 0 Remis, 6 Niederlagen, Tore 87 : 29

 

 

 

 

Erfolgreicher Start der ZSC Lions in ihre 3. Meisterschaft in der LKA!

ZSC Lions Frauen – EHC Visp Damen – 14:1 (6:0,6:0,2:1) Spieldetails    Fotos vom Spiel 

im_vorwartsgang_k.jpg Nachdem die Spielerinnen vom ZSC und von Visp durch Peter Zahner (Geschäftsführer ZSC Lions, Nati A) und Ernst Meier (Präsident ZSC Verein) mit Rosen beschenkt wurden, begann das Spiel mit einer klaren Rollenverteilung: einerseits die ZSC Lions Frauen als Favorit, andererseits die die Damen des EHC Visp denen es primär um eine Schadensbegrenzung ging. Obwohl die Löwinnen bereits in der 3. Minute durch ein Power Play Tor in Führung gehen konnten, dauerte es weitere 10 Spielminuten, bis das 2:0 erzielt wurde. Dies war auf die exzellente Abwehrarbeit der Damen vom EHC Visp zurückzuführen, die sich mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage stemmten.

tor_gegen_visp_k.jpg Als sich die ersten Zuschauer bereits mental auf die 1. Drittelspause  vorbereiteten, kam es in der 17. Minute “knüppeldick“ für die Gäste. Mit 4 Toren Innert 140 Sekunden! raubten ihnen die Zürcherinnen jegliche Hoffnung auf eine ehrenvolle Niederlage. Mit derselben Spielfreude aus ZSC Sicht begann auch das 2. Drittel: 2 schnelle Tore und ein weiterer 3er Pack innert 49 Sekunden knickten scheinbar auch den letzten Widerstand der Gäste. Mit einem 11:0 auf der Anzeigetafel noch vor Spielmitte, nahmen die Lions Frauen merklich Tempo weg und auch die Konzentration liess nach. Nur so ist es zu erklären, dass man in den zweiten Spielhälfte den Visper Damen mehrere erstklassige Chancen zugestand. Eine solche Chance nutzen die Gäste dann auch 8 Minuten vor dem Ende zum – bezogen auf ihren Arbeitseifer - verdienten Ehrentor. Ab diesem Zeitpunkt wurde das Spiel wieder auf beiden Seiten intensiver jedoch ohne grossen Einfluss auf das Resultat zu haben.

niemela_susanna_darin_xk.jpgnabholz_katrin_darin_xk.jpgErwähnenswert: Trotz dem hohen Resultat Hut ab vor der starken Willensleistung der Walliserinnen und deren Torhüterin Doris Summermatter, die trotz dem Spiel am Vortag den ZSC Lions Frauen Paroli boten. Aus Sicht der Zürcherinnen konnten Neuzugang Susanna Niemelä (21 J. - links) und Katrin Nabholz (23 J. - rechts)  je einen Hattrick verbuchen. Nicht weniger als sieben weitere ZSC-Spielerinnen kamen zum Torerfolg, was die Torgefährlichkeit aller drei Linien beweist. Die beiden Schiedsrichter Marcel Käppeli und Anna Eskola leiteten das Spiel gut und diskret. Im dritten Anlauf gewannen die Löwinnen erstmalig ein Eröffnungsspiel und stehen auch erstmalig nach einem Meisterschaftswochenende auf Platz Nr. 1 (Anmerkung 3 Teams starten erst am kommenden Wochenende).

Meisterschaftsspiele seit 2005/2006: ZSC Lions Frauen - EHC Visp Damen: 7 Siege, 0 Remis, 6 Niederlagen, Tore 73 : 29

 

 
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